Dienstag, 13. September 2011

Slackerrecords: Der zehnte Tag

Auf der Arbeit passierte nicht viel, aber neben einigen Vertonung und Abschlüssen blieb jetzt die Zeit ein kleines Kurzfilmprojekt zu planen... Mehr dazu morgen!

- Der Praktikant



In anderen Neuigkeiten:
Das 300-Prequel mit dem Namen 300: Battle of Artemisia wird sich zeigen. Ich stehe Fortsetzungen eher skeptisch gegenüber, aber der Produzent Bernie Goldmann (erfahrener Produzent, unter anderem "300") hat meine Sympathie ein bisschen verdient. Moviepilot.de berichtet:


“Wenn man eine Fortsetzung wie diese macht, dann ist es besser, wenn man die Schauspieler nicht kennt. Ich als Zuschauer kann mich dann mehr in den Film hineinversetzen. Man kann nicht Tom Cruise in einem Historienfilm besetzen.” Hätten das die Produzenten von In einem fernen Land oder The Last Samurai mal vorher gewusst.

Regie wird übrigens Noam Murro führen, über den noch nicht viel bekannt ist. Auch das Königspärchen Leonidas und Gorgo werden einen Gastauftritt haben. Zu hoffen bleibt nur, dass das Lena Headys Planung für Game of Thrones nicht im Wege steht.

- Der angehende Medienwissenschaftler

Praktikumszwischenstand

Hier auf der Arbeit sind alle VERRÜCKT!

Montag, 12. September 2011

Slackerrecords: Der neunte Tag

Schneiden, schneiden, schneiden. Schnipp!
Außerdem einen sehr heißen Dreh zur Hallenbaderöffnung gehabt. Heiß beschreibt tatsächliche Temperaturen.

- Der Praktikant

Gefasel: Von der Bildung


Prof. Dr. Dr. Karl Erich Schneeberger, renomierter Literatur- und Sprachwissenschaftler, kürzlich aus Asien zurückgekehrt, war für seine Abhandlung über 'Intellektualisischen Sprachstil als Zugang zur gehobeneren Bildung' bekannt geworden. Seitdem hatte er aber viele Arbeiten veröffentlicht, die ihm nach einander jede Tür geöffnet haben. Er war Experte für klassische Philologie, Hebraistik und Byzantinistik. Ein beherrschte alle europäischen Sprachen in ihren Grundzügen und die romanischen in den allermeisten Dialekten. Als ihm das zu langweilig wurde lernte er mit Leichtigkeit die restlichen slawischen Sprachen hinzu. Nach seinem wissenschaftlichen Durchbruch begann er die meisten afrikanischen Sprachen zu sprechen und orientierte sich immer weiter in den fernen Osten.
Jetzt, nach seiner letzten Forschungsreise, in der er sich auf kulturwissenschaftlichen Gebieten befand, die noch niemand westlich des Himalaya gesehen hatte, kehrte er nach Zürich zurück, um seine Professur fortzusetzen – Die Studenten sprachen selbst untereinander nur in den hächsten Tönen von ihm.
Als er an seinem dritten Tag zu Hause etwas Abwechslung von seiner sinologischen Betätigung suchte und diedie schlichte Bachelorarbeit eines Heidelberger Studenten las, runzelte er die Stirn. Sein Augen verengten sich und er griff zu seienr Leselupe. Sichtlich unbefriedigt mit seiner Beobachtun wischt er sich mit einer Hand die Brösel seiner mit Schinken belegten Sesamstange aus dem beachtlichen Schnurrbart und griff mit der anderen zum Telefon. "Frau Zumberhoser, würden sie mir bitte die Bachelorarbeit über den deutschen Jugendstil zu schicken? In meinem Druck scheint ein Fehler zu sein." Und die verlässliche Frau Zumberhoser sendete umgehend eine E-Mail mit Anhang. 'Die Vitalisierung der Literatur bis hin zum Jugendstil' "Sowas blödes," murmelte Prof. Dr. Dr. Schneeberger. Er öffnete die Datei und sucht nach Seite 14. Es schien kein Fehler zu sein. Die ausgedruckten Seiten waren ein Abbild des digitalen Flimmerns auf seinem etwas alt gewordenem Monitor. "Frau Zumberhoser, würden sie bitte mal rein kommen?" Frau Zumberhoser steckte ihren Kopf durch die Tür. Fragend hob sie die Augenbrauen. "Frau Zumberhoser, würden sie sich das bitte mal ansehen?" Durch ihren Rock konnte sie nur mit kleinen Schritten zum großen Schreibtisch des Professors trippeln. Sie beugte sich über seine Schulter und setzte ihre Brille auf, um die Stelle auf die Kerl Erich mit seinem kleinen Finger wies genauer anzusehn. "Ja?" fragte sie und wie Schneebergers Stirn runzelte sie jetzt ihre. "Was soll das?" "Das ist ein Buchstabe, Herr Professor." antwortete sie nicht ohne Verwunderung.
"Nicht das da, das da!"
"Ja, das..."
"Aber Frau Zumberhoser, das ist vollkomme unmöglich, sowas habe ich noch nie zuvor gesehen."
Die Sekräterin erhob sich und ruderte etwas hilflos mit ihren Armen. "Vielleicht sollte ich Professor Moser-Wyss holen."
"Das ist doch wirklich nicht nötig, Frau Zumberhoser, da hat sich der Student scheinbar einen Scherz erlaubt mit dem er jetzt meine Zeit verschwendet. Sowas in einer wissenschaftlichen Arbeit! Rufen sie Heidelberg an und geben sie mir Professor Schulte."
"Äh..." die Entgegnung starb auf den Lippen.
Schneeberger geriet immer mehr in Rage. Soetwas hatte er in seiner ganzen akademischen seit über vierzig Jahren nocht nicht erlebt. Nicht nur, dass der Student sich eine solche Frechheit anmaßt, Professor Schulte übergeht das auch einfach und schickte ihm die Arbeit! Eine Respektlosigkeit an allen Enden! Das ist eine persönliche Beleidigung gegen seine Stellung und seine Person!
"Ja! Herr Schulte!" Schmeeberger riss den Hörer von der Gabel sobald das Telefon klingelte. "Ja... Ja, hab ich gelesen!... Ich muss sagen, so eine Freichheit habe ich von einem Studenten noch nie erlebt! Und Sie übergehen das einfach und schicken mir die Arbeit! So respektlos wurde ich noch nie behandelt! Mit so einem Witz meine Zeit zu verschwenden! Das ist eine persönliche Beleidigung gegen meine Stellung und mich persönlich! Ich bin schwer enttäuscht, so etwas von ihnen! Einen Mann von Seriösität und Bildung!"
Frau Zumberhoser hörte besorgt das Geschrei aus dem Nebenbüro mit. Kurzentschlossen ging sie zu Prof. Moser-Wyss holen.
Als der Professor aus dem Büro gegenüber ankam fand er seinen dienstälteren Kollegen wütend durchs Büro rasen und wüste Beschimpfungen in den Hörer brüllen. Das Telefonkabel hatte sich bei seinen rasenden Schreibtischumkreisungen mehrfach um die Schreibtischlampe gewickelt.
"Ja, Ja! JA! Sie mich auch, Frau Schulte!" und Herr Schneeberger donnerte den Hörer auf die Gabel.
"Aber Professor Schneeberger, was hat ihnen der Herr Schulte denn getan?"
"Sehn sie sich das an? Sehn sie das? Hier, gleich im ersten Wort, sogar im Titel schon! Er hats sogar in seinen Namen getan! Unfassbar! So eine Respektlosigkeit!"
"Professor Schneeberger, was ist denn daran so ungewöhnlich?"
"Irgendwelche Zeichen über der ganzen Arbeit! Und Herr Schulte schickt mir das auch noch weiter! Nie bin ich so behandelt worden!"
"Meinen sie die da?"
"Natürlich! Sehn sie sonst irgendwelche Hirngespinste in diesem Text?"
"Karl Erich das ist kein Hirngespinst. Das ist ein ganz normaler Buchstabe!"
"Wie bitte? Wollen sie mich jetzt auch noch veralbern!?"
"Sehen sie mal," sagte der von Natur aus geduldige und verständnisvolle Prof. Moser-Wyss. "Hier," und schlug ein Lexikon aus dem gewaltigen Bücherregal hinter Prof. Schneebergers Schreibtisch. "Was glauben sie dann, was da für ein Buchstabe ist?"
Schneeberger beugte sich tief in das Lexikon hinein, wie er es vorhin schon bei der Arbeit tat. Dann lehnte er sich mit verständnisloser Miene zurück und sah seinen Kollegen an.
"Professor Moser-Wyss, ich habe diesen Buchstaben noch nie in meinem Leben gesehn!"

Sonntag, 11. September 2011

Slackerrecords: Ein Tag Ruhe

Heute passierte absolut gar nichts. Der Abend brachte ein sehr ansehnliches Gewitter mit sich.

- Der Bademantelmann

Samstag, 10. September 2011

Slckerrecords: Der ochte Tag

Dieser Post wurde schonmal geschrieben ist dann aber leider verschwunden. Sehr Schade.

- Der Taugenichts

Freitag, 9. September 2011

Slackerrecords: Der freie Freitag!

Mir wurde mitgeteilt, dass ich heute nicht zur Arbeit muss. Schmerzlicherweise dafür am Smastag, um genau die Zeit, in der der Geburtstag meiner Mutter wäre. Ein vielsagendes "Tja" hatte meine Proteste quittiert. Man kann auch als Praktikant es sich wohl nicht immer raussuchen.

- Der Praktikant


Ich war sehr bedrückt, als ich herausfand dass eine ganze neue "The Guild" Staffel rauskam, von der ich gar nichts mitbekommen habe. Und jetzt kommt schon langsam die fünfte Online. Aber gut, mit einer Folgenlänge von durchschnittlich sieben Minuten, ist das alles nicht so schlimm. Ich habe mir heute die vierte Staffel einfach schön über den Tag verteilt angesehen.

- Der Serienjunkie


Wir entschieden uns also ein Warhammerspiel zu machen. Nachdem es mir überflüssig erschien mich jedes mal aufs neue zwischen einem zweiten Seuchenmönchregiment und noch mehr Rattenogern zu entscheiden, habe ich entschlossen einfach alles mitzunehmen und erklärte, dass es ein sechstausend Punkte Spiel werden wird. Er solle doch damit leben, oder es sei lassen. Man müsse doch mal seine ganze Armee aufbieten!
Müsse man das? Kam die Antwort vom Herrn Baron, aber seine Einwände stießen auf taube Ohren. Es werden gesamt 12.000 Punkte auf dem Feld stehen, und ich werde für ihn Würfeln und er für mich, etwas anderes würde ja gar nicht akzeptiert werden. Eine Entscheidung die noch bereut werden wird...

- Der Skaventreiber


Ihr dürft raten mit welchem Buch in derzeit meine Zeit verbringe. Anhand des letztes Absatzes nicht schwer, wenn man das Buch selber gelesen hat.

- Der Germanist

Donnerstag, 8. September 2011

Slackerrecords: Der siebte Tag

Am Morgen gab es wenig zu tun, weil ausser mir und der Sekräterin niemand da war. Also haben ein bisschen vior mich hin recherchiert, die Beiträge der letzten Tage veröffentltlicht, an Umfragen teilgenommen, das Internet angeschaut und das Studio 3 ein bisschen untersucht. Als die anderen wiederkamen gab es Dinge fertig zu machen, Sachen zu machen und Zeug zu erledigen. Besonders Interessant war das abfilmen eines Biwerglases. Ihr wisse schont, wo dann klassische Opern im Hintergrund spielen, während eine Männerstimme den Namen des Bieres sagt, als wäre es die Erfüllung all seiner Träume. Witzig ist auch die Geschichte vom Chinesen.
Damit meine ich nicht diese halbgare Neugiermache aus Effi Briest, sondern den Umstand, dass der chinesische Übersetzer und Vertoner für besagten Bierwerbeclip, der wohl auch in China gezeigt werden soll, plötzlich keine Zeit mehr hatte um nach der Übersetzung zu vertonen!
Also marschierte die Kamera - richtig - ins nächstbeste chinesische Restaurant, um herauszufinden dass es kantonesisch ist, aber ein Mandarintext vorgelesen werden sollte! Das sei alles kein Problem, sagte die Chefin, zwei ihrer Kellner sprechen auch Mandarin. Natürlich sprachen diese Kellner kein deutsch und eine isolierte Sprecherkabine hatte man auch nicht. Da muss eben die kantonesische Chefin den beiden Kellnern übersetzen, wie das eigentlich funktioniert. Und das alles auf der Toilette des Restaurant - dem stillsten Ort des Hauses.
Der erste hatte nur entschuldigend gekichert, als er kleine Stückchen des Textes vorlas. Für die Chefin Grund genug ihn zur Seite zu schieben und den anderen (mit der schöneren Stimme) das machen zu lassen. Ohne eine Ahnung zu haben was er eigentlich geredet hat, hörte sich die Mandarin.Tonspur sehr professionell an.

Liebe Leser,
falls ihr irgendwann mal eine Werbung seht, die eine ganz grausame Sprachausgabe hat, dann liegt das vielleicht einfach daran, dass die Chinesen in einem schweizer Restaurant einen Deutschen gesucht haben.

Da hört meine Geschichte für den heutigen Tag aber noch nicht auf. Nachdem die Redatkionsfrau im Stress ist und der Chef kaum erscheint, weil er so viel Arbeit hat, wurde ich gezwungen fürs Wetter einzuspringen. Glücklicherweise habe ich ein grünes T-Shirt angehabt und wurde damit schnell zum Wetterfrosch ernannt. Neben der Kamera, Stativ, Mikro und Licht wurde von den beiden Lehrlingen auch der überforderte Praktikant ins Auto geworfen. Ich hatte genau fünf Minute um den einseitigen Text zu lernen, als wir da waren hatten wir, wegen der untergehenden Sonne, ca. zehn Minuten alles zu drehen. Eine Aufnahme lang stand ich mit einem Fuß in einem Ameisenhaufen und meine Güte können die fies sein!
Nichtsdestotrotz, alle zwanzig Zuschauer konnten so das brilliant recherchierte Wetter ansehen, das am Wochenende so über unsere kleine Stadt kommt. (Der Samstag wird besser!)

- Der Praktikant

Gefasel: Katharsis


Was soll man denn mit so einem Leben auch anfangen? In seinem Alter gibt es nicht mehr viel zu tun und all die Jahre, die man hinter sich gelassen hat, scheinen bedeutungslos und verschwendet. Andere haben jetzt schon mehrere Millionen auf dem Konto und eine glückliche Ehe. Beides war bei ihm fern von allem was wahr ist. Er konnte ja nicht mal so genau sagen wer er war. Nichts um ihn herum definierte ihn. Nichts war herausragend an ihm. Er war nicht sehr gutaussehend, war nicht übermäßig klug, war auch nicht besonders ausgestattet. Sportler gibt es zu viele, als dass irgendeiner davon etwas bedeuten könnte und kreativ waren immer nur die anderen. Er war nur ein weiterer Versager in einer Welt in der nur der erste Platz etwas wert war. Jeder um ihn herum hatte etwas, das ihn besonders machte, jeder von ihnen war auf seine Weise einzigartig. Würde er verschwinden, seine Freunde könnten ihn leicht ersetzen. Was macht ihn unentbehrlich? Gar nichts. In manchen Augenblicken fragte er sich, ob sein Leben eigentlich lebenswert war.
Es donnerte draußen. Einmal. Zweimal. Dreimal. Dann wurde das Donnern zu einem unaufhörlichen Grollen und der Wind fing mit einem mal an zu pfeifen. Am Fenster sah er, dass der Regen horizontal gegen die Scheibe prasselte. Für einen kurzen Moment verharrte er. Von einer Sekunde auf die Nächste war er auf dem Weg ins Freie. In die Freiheit. Als er auf der Wiese angekommen war, hatte er bereits alle Kleider auf seinem Weg verteilt. Es drehte ihn vor seinem eigenen Glück. Regentropfen stürmten von allen Seiten gleichzeitig auf ihn ein. Der Wind hätte ihn umgerissen, hätte er nicht so schnell die Richtung gewechselt. Das Dröhnen der Blitze, die überall um ihn herum einschlugen, übertönte kaum sein Lachen. Das Lachen aus den tiefsten Ecken seine Lunge hinaus bis in die weite Welt vom Wind weiter getragen an Orte, die kein Mensch zweimal sieht. In seinem taumelnden Tanz spürte er gar nicht die Kälte, die über seinen ganzen Körper kroch und seine Haut aushärten lies. Das Regenbad wusch den Dreck der letzten Tag von seiner Haut, während der Schlamm unter seinen baren Füßen im wilden Tanz bis zu den Knien spritzte. Oh, wie er vor Verzückung schrie, in diesem Jahrhundertgewitter, dass nur die Geburt einer neuen Welt ankündigen konnte. Dieser Morgengrauen einer neuen Götterdomäne war so viel mehr, als sein kleines Leben, so viel mehr als alles was er jemals sehen durfte. Mit welcher Anmaßung konnte er seiner Existenz eine besondere Stellung im Gefüge der Universen zuschreiben? In dieser Stille des Sturms verlor er die Bedeutung von Wahrheit und Lüge, von dem was er sich einredete und allen Wertvorstellung. Nichts konnte diese Morgendämmerung gerecht werde. Nichts was er kannte wurde dem gerecht, was er jetzt empfand, als der Himmel sich für die himmlischen Heerscharen auftat und rigorose Engel ihr Gericht hielten. Ein Gericht, dessen Ausmaß sein Verstand nicht hoffen könnte zu erfassen. Er fühlte sich das erste mal in seinem Dasein als Nichts bestätigt und mit dem Verlust der Bedeutung für die Bedeutung selbst verlor er alles. Die Natur hatte ihn in seiner Gewalt und wer war er sich dagegen zu wehren?
Als er endlich stolperte hörte er nicht auf sich zu bewegen. In alle Richtungen schmiss er seine Glieder in der aufgeweichten Wiese. Er legte den Dreck als neue Kleidung an. Keuchend verlor er schließlich die letzte Kraft. Japsend lag er auf dem Rücken, als der Regen schwächer wurde und das Gewitter weiter zog.
In seinem Bad angekommen warf er die Kleider in die Waschmaschine. Dann entschied er sich um und verschürte die Kleidung. In der heißesten Dusche seines Lebens wusch er den Dreck des Gewitters von sich ab. Die nächsten Tage hatte er eine fürchterliche Erkältung, gefolgt von einer Magen-Darm-Grippe. Nach nicht einmal einer Woche erholte er sich wieder. Er kam stärker und gesünder aus der Krankheit zurück als er es in seinen besten Jahren war. Er wusch die durchgeschwitzten Bettlaken mit dem Wissen, dass das gar nicht seine besten Jahre waren, sondern dass sie erst noch vor ihm lagen.

Mittwoch, 7. September 2011

Slackerrecords: Der sechste Tag

Heute haben wir den ganzen Tag geschrieben, geschnitten und vertont. Es war ein herrliches Spektakel. Manchmal macht arbeiten ohne Pause Sinn. Ich fühlte mich fast zurückversetzt in meine alten "Maschinenprinz"-Tage. Oooh, süßes Leben der Vergangenheit, warum bist du immer besser als du es warst?

- Der Praktikant

Dienstag, 6. September 2011

Slackerrecords: Der fünfte Tag

An diesem Dienstag, welcher die erste Woche Arbeit komplett macht haben wir - O Wunder - gearbeitet. Es gab einige O-Töne, viele Aufnahmen und andere Späße. Aber das ist alles gar nicht interessant. Interessant ist, das die Arbeit irgendwann geendet hat und man sich ganz ruhig daheim zurücklehnen konnte.

- Der Praktikant


Da gab es übrigens Spareribs mit Honig und Cidre und Whiskey. Ahh, der Genuß, den man am nächsten Tag bereuen sollte, der aber zu köstlich war, um ihn irgendwann zu bereuen. Außerdem ist man ja noch jung und am nächsten Tag merkt man eh nichts mehr davon. (haHaHA!)

- Der Bademantelmann

Montag, 5. September 2011

Slackerrecords: Der vierte Tag

Blick ich zurück auf das, was ich heute hier so veröffentlicht habe, könnte man denken, der Tag sei produktiv gewesen. War er auch, aber natürlich auf der Arbeit, wo man jetzt ja scheinbar als cooles Kid seine Zeit verbringt. Mehrer O-Töne (Mehrere = Zwei), eine Aufnahme und einen ganzen Schnitt (Drei Stunden Schnitt, eine Minute dreißig Clip...) wurden heute über die Bühne gebracht. Mit angenehmer Gesellschaft und nicht zu träger Arbeit hat man tatsächlich das Gefühl etwas schnell über die Bühne gebracht zu haben und es tut nicht gar so sehr weh, wenn man erst um 18 Uhr nach hause fährt.

- Der Praktikant


Zu Hause wartet dann ein Zettel auf dem steht, dass der Baron einfach so ohne einen ins Kino gegangen ist (spätestens jetzt, reden wir von meinem sehr konkreten Beispiel). Was hat das zu bedeuten? Kein Abendessen? Keine Unterhaltung? Alleine sein und was tun? Ich habe mich dann entschlossen seinen Alkohol ohne ihn zu trinken. Hat nicht so ganz geklappt. Als ich endlich dazu kam war er schon wieder da und ich musste den Alkohol teilen. Eine Schande. Naja. Alles ist besser als bei diesen beiden katholischen mitbewohnern seine Nudeln heilig sprechen zu lassen.

- Der Bademantelmann

Gefasel: Teil II Prometheus


Familien im Brennpunkt, Richter Alexander Hold, Das Model und der Freak, Myth Busters – Die Wissensjäger. Davor: Die Küchenschlacht, Zwei bei Kallwass, Die Einrichter, We are Family! So lebt Deutschland. Dann: Topfgeldjäger, Verdachtsfälle, Richterin Barbara Salesch, Jeff Corwins tierische Abenteuer, Frank – der Weddingplaner.
Der Knopf der Fernbedienung, mit dem kleinen Pfeilchen nach oben hat früher mal ein leises, aber deutlich vernehmbares 'klick' gemacht. Schon nach wenigen Wochen verging das aber. Das einzige Geräusch das entstand war die kleine Pause beim wechseln der Kanäle. Im Monotonen rauschen der Programme wie eine Konstante in der gleichen Vielfalt der Sender. Bei „Die Auswanderer“ hielt ich kurz inne. „Harald wollte nicht mehr in den einengenden Arbeitsverhältnissen seiner alten Firma arbeiten, also entschloss er sich seine Sachen zu packen und umzuziehen.“ „Mia wa's ainfach genuch, ich wollde auch ma' nen frain Freitach ham, und nich imma ersd um via nach Hause kommen. N da dachd ich mia ich geh ma' wech.“ kommentierte Harald, 42, ein Mann mit Schnauzer und Vokuhila. Er trug zu seinem weißen Unterhemd eine blaue Jogginghose mit vergilbten Längsstreifen. Er sag ein bisschen aus wie Obelix, nur ohne den Helm und mit weniger Haaren. Rot waren sie auch nicht, sondern sie hatten dieses dunkle Grau, das darauf hinwies, dass die Haare irgendwann wohl mal dunkel gewesen sind. Seine Brille war etwas zu groß um zu ihm zu passen, und der Rest seines Gesichts war haarig und schlecht rasiert. „Leider kann sich Harald den Umzug nach Mallorca nicht leisten, sein alter Arbeitgeber hat ihm einfach zu wenig bezahlt.“ „Es wa am Ende socha so, dass wia nich mal mehr nen Weihnachtsbonus bekommen haben. Und wenn doch, dann musstn wia beim Betriebsausfluch des Essen selba zahln.“ Auf RTL, auf Pro7, die siebte Wiederholung einer wahllosen Sitcom auf Kabel 1 schnell übersprungen hin zu SAT1, davor eine kurze Pause bei 9LIVE, wo ihm versichert wurde dass er der nächste Anrufer sein könnte.
Mit einem diesmal deutlich hörbarem 'klick' fiel plötzlich der Strom aus. „Shit!“ stieß ich aus. Hinter mir durchs verhangene Fenster fiel kein Licht mehr. Der Strom musste wohl im ganzen Viertel ausgefallen sein. „Penner...“ murmelte ich. Weiter etwas von Gebühren und Plattwichsern. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit und ich fand den Weg zum Fenster. Ich zog die Vorhänge auf und sah mich um. Der Nachthimmel war das einzige Licht. Sonst sah man die Sterne in der Stadt nie und den Mond nur ganz schwach und selten. Ohne Vorhänge und mit geöffnetem Fenster konnte ich genug sehen, um meinen Weg zur Kommode zu bahnen. In der obersten Schublade fand ich die schwere, alte Taschenlampe. Aber sie ging nicht mehr. Richtig, ich hatte die Batterien für die Fernbedienung verwendet. Die unterste Schublade klemmte, doch mit ein bisschen Gewalt konnte ich sie aufstemmen und ein paar Kerzen zu Tage fördern. Das Feuerzeug hatte ich noch in der Tasche. Die Kerzenflamme war nicht sehr hell, ich konnte kaum den Boden sehen. Ich wollte sie vor den Spiegel stellen, um die Leuchtkraft zu verstärken, doch als ich da war, fiel mir ein, dass der Spiegel zersprungen war. In dem Scherbenhaufen, der immer noch am Boden lag, sah ich vielfach wie die Kerze Licht auf mein Gesicht warf. So ganz ohne Spiegel hatte ich mich meine Reflexion lange nicht mehr gesehen. Bis jetzt.
„Also Gut,“ murmelte ich. „Fangen wir eben an.“ Und Stück für Stück sammelte ich die Spiegelungen auf. Im Dunkeln ganz vorsichtig, jede einzeln, denn ich wusste nicht an welcher Scherbe ich mich schneiden könnte.

Entmüllung: 7 Minutes in Heaven


Auf meinem Desktop liegt eine Datei mit dem kryptischen Namen „UTB“. In dieser Datei finden sich alle Sachen, die ich hier noch veröffentlichen will, aber noch nicht gezeigt habe, weil sie noch nicht fertig oder unreif sind. Hin und wieder wird es Zeit einen Absatz einfach mal auszumisten und euch zu zeigen.
- Der Taugenichts
Eine dieser Neuigkeiten über die ich noch „recherchieren“ wollte (Heutzutage heißt das ja nur noch Internet anmachen und Stichworte durch googel jagen – wie habt ihr das jemals „richtig“ gemacht?) ist ein neues Filmprojekt vom J.J. Abrams und seine Bad Robot-Jungs mit dem Namen „7 Minutes in Heaven“. Nachdem wir als Durchschnittseuropäer damit erstmal nichts anzufangen wissen, will ich zuerst den Titel erklären. Die nervenaufreibende Recherche auf Google hat mir nämlich verraten, dass „7 Minutes in Heaven“ eine Wendung ist, die beschreibt wie ein Teenager Pärchen sieben Minuten klassischerweise in einer Abstellkammer für ein kleines Techtelmechtel verschwindet. Es ist einer dieser Ausdrücke den der ein oder andere vielleicht schonmal im englischen O-Ton gehört, ihn auch verstanden, aber nie als ein feststehendes Idiom erkannt hat.
In J.J. Abrams Film geht es jetzt genau darum. Zwei verschwinden sieben Minuten in einem Wandschrank und als sie rauskommen sind all ihre Freunde tot. Jetzt wollte ich eigentlich noch mehr dazu herausfinden, aber wer sich an Cloverfield und Super 8 Trailer erinnert, der weiß, dass es zu diesen Filmen noch nicht mehr gibt, und viel mehr auch nicht erscheinen wird, bis man es in voller Länge auf der Kinoleinwand sehen darf.
Ich frage mich was in den Köpfen der Bad Robots Denkfabrik vor geht, wenn sie sowas veröffentlichen. Haben sie schon einen konkreten Plan oder eine Idee was das alles zu bedeuten hat? Oder werden sie den Weg beschreiten auf dem weder die Zuschauer noch sie selber so wirklich eine Ahnung haben was das ganze eigentlich alles soll („Woah, hey! Lass uns ein Monster aus der See steigen und New York überfallen! Und weil gerade alle Kamers auf Dreh sind, lass uns einfach ne Handkamera nehmen und sagen, das is so gewollt!“) Vielleicht geht das auch alles schief und wie vielen anderen Ideen wird auch dieser hier die Axt gegeben. Mir gefällt der Gedanke, dass sie bisher nur diese eine Idee hatten und sonst noch keinen Ahnung haben was sie eigentlich draus machen. Vorwerfen kann man ihnen das nicht, immerhin arbeitet ein guter Teil an Persons of Interest (LINK!) und das 2009er Star Trek Sequel will auch noch gedreht werden.
- Der angehende Medienwissenschaftler(Es hört sich schon gut an oder? Medienwissenschaftler!)

Montags, montags... (ba da, ba dada-da.)

Es ist ein eigentümlich Ding an einem Montag morgen aufzustehen
wissend eine ganze Woche (in Worten: Fünf Tage) Arbeit vor sich zu haben.
Dem Straßenkehrer gleichend kann man nur versuchen jeden Tag
Stück für Stück zu nehmen und eine Arbeit nach der anderen zu nehmen.

Was heute noch vier Berichte sind, sind morgen vielleicht schon zwei weniger.
Was Morgen noch zwei Berichte sind, ist am Donnerstag schon längst erledigt.
Doch was die Arbeit ist, die einem noch nicht aufgetragen=
Ach, ohne Arbeit ist das Leben öde.

Nichtsdestotrotz stimmt es, dass es nichts gibt in dieser Welt auf das wir zählen können?
Und dass sogar diesem Augenblick die Zeit davon läuft?
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ich weiß nur, dass ich nichts weiß.

- Lord Dumain



Wer alle Zitate und Anspielungen findet bekommt ein Eis.

- Der Taugenichts


Ein metaphorisches Eis. Mehr kann ich mir nicht leisten.

- Der Student

Über die Ode an den Montag

Als ich gerade meine Ode ab den Montag schreiben wollte, fand ich das hier:

http://www.garfield.com/comics/vault.html?yr=2008&addr=080310

Tatsächlich spiegelt das meine Gedanken perfekt wieder.

Sonntag, 4. September 2011

Slackerrecords: Ein Tag zwischen den Tagen

Nachdem mich die letzten paar Tage in die kalte Realität der Leistungsforderung und des Zeitdrucks zurückgeworfen haben, bot mir dieser Tag folgende Einsicht: Auch wenn ich den Erwartungen nicht gerecht werde macht das nichts. Es ist erstmal nur ein Praktikum und wenn ich am Ende so hart versage, dass sie mich mit Steinen auf er Stadt jagen macht das nichts, weil der Baron nicht da wohnt, das Mutterschiff fern davon ist und der ESZW in der Nachbarstadt liegt, die mir im Moment in jeder Hinsicht überlegen scheint - was nicht viel heißen mag.

- Der Praktikant


Vor allem heißt das, dass ich immer meinen Bademantel anziehen und mich einfach nach was neuem umsehen kann. Was bedeutet schon seine jahrelange Passion in einem Gebiet, dass man nur aus zweiter Hand kennt?

- Der Bademantelmann


Ich bin nur froh, dass die Beiden es sich noch nicht anders überlegt haben, diese ganze Einschreibungs, Bewerbungs und Ummeldungssache ist wirklich anstrengend genug.

- Der Student


Wenn irgendjemand es sich hier anders überlegt, laufe ich Amok!

- Der Misanthrop


Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, dass "der Misanthrop" sich sehr gerne falsch schreibt?

- Der Grammatiknazi


Sieht fast so aus, als ob die Perspektiven sich doch wieder melden würden.

- Der Taugenichts


Das ist ein bisschen wie die vierte Mauer zu durchbrechen.

- Der angehende Medienwissenschaftler


Und das wie die fünfte zu durchbrechen, Idiot.

- Der Misanthrop


Das war schon wieder richtig geschrieben! Zweimal in Folge!

- Der Grammatiknazi


Okay, Grammatiknazi, du bist neu. Seit wann darf irgendjemand zweimal im selben Post schreiben?

- Der Taugenichts




Was willst du eigetnlich? Du bist doch nur da, um das organistorische hier im Blog zu erklären?!

- Der Misanthrop


Ich bin müde, können wir nicht einfach ins Bett gehen?

- Der Bademantelmann


Immerhin müssen wir morgen wieder arbeiten!


- Der Praktikant


Fang doch bitte nicht mit der Arbeit an, schlimm genug, dass sie tatsächlich da ist, da muss ich doch nicht auch noch dran denken.

- Der Bademantelmann


Da hat er Recht. Solange er nicht dran denkt, ist es kein Teil seiner eigenen Realität. Es geht ihm besser, wenn er es nicht weißt. Die Wahrheit hilft nie jemandem.

- Der Philosoph


Wo kommst du denn nun wieder her? Manchmal glaube ich, dass das alles hier ausser Kontrolle gerät. Das regt mich auf! Darum schick ich das jetzt ab! "Post veröffentlichen"!

- Der Taugenichts.
 

Alter Feigl-

- Der Drama-Dramatiker

Samstag, 3. September 2011

Slackerrecords: Gerechtigkeit!

Heute tun wir dem Namen dieser kleinen Spinn-Off Serie Gerechtigkeit, denn es ist rein gar nichts passiert. Ein kleiner Mitbewohnerinen Besuch (Ich bin gestern abend noch zum ESZW gefahren.) und ein bisschen aufärumen. Ein Film und ein, zwei Folgen Serie. (Battlestar war mal wieder sehr erhellend. Kaum zu glauben, dass sie tatsächlich Ellen zur fünften Zylonin gemacht haben. Das ist fast so schlimm wie Sean Bean in der vorletzten Folge der ersten Staffel zu töten (Das ist noch nichtmal ein richtiger Cliffhanger!) Außerdem hat doch niemand geglaubt, dass das Zylonenkind wirklich überlebt oder?)
Jedenfalls habe ich jetzt wieder meinen Bademantel an.


- Der Bademantelmann


Sollte ich diese multiplen Persönlichkeiten ganz lassen, oder liegt die derzeitige Einfältigkeit nur daran, dass ich an meinen Tagen tatsächlich was zu tun habe?

- Der Taugenichts

Freitag, 2. September 2011

Slackerrecords: Der dritte Tag

"Slackerrecords" sind sicherlich kein passender Name mehr, aber ich hab damit angefangen, jetzt muss ich es beenden.
Beenden ist sowieso ein gutes Stichwort. Heute habe ich drei neue Berichte bekommen, die ich alle möglichst während der nächsten Woche fertig machen muss. Nichtsdestotrotz ist es eine schöne Arbeit mit viel saure Sahne.


- Der Praktikant

Donnerstag, 1. September 2011

Slackerrecords: Der zweite Tag

Ich habe beschlossen, die Tage nur noch durch zu nummerieren, weil an den Tagen eh nur Praktikum passiert und nicht viel anderes.
Heute haben wir gedreht. Dafür dass es der zweite Tag war, war schon ziemlich viel los. Meine Arbeit wurde nicht überprüft und wenn das Wetter nach dem Wochenende nicht so schlecht ist wie ich es prophezeit habe, dann habe ich Schande über den Betrieb gebracht.
Außerdem wurde ich mit einem Bericht beauftragt, den ich prompt geschrieben habe. Der VW Typ den ich in dem Zusammenhang interviewen sollte, ist aber nicht erreichbar, weil die VW Zentrale ihre Telefonnummern nicht unter Kontrolle hat.
Witzig ist ja auch, dass eine ehemalige Mitschülerin heute eine Lehre da angefangen hat.

- Der Praktikant